An der Börse spekulieren? Wir haben es ausprobiert!

Unser Ausbildungsgehalt aufs Spiel setzen wollen wir nicht. Aber einmal testen wie es sich anfühlt an der Börse zu spekulieren – das hat sich doch jeder schon einmal gewünscht. Das VR-Börsenspiel macht es uns möglich!

Das VR – Börsenspiel, ist ein Wettbewerb zwischen freiwilligen Auszubildenden der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Wir Auszubildenden, die bei diesem Wettbewerb mitmachen wollen, bekommen virtuelles Geld zur Verfügung gestellt und müssen versuchen dieses Startkapital über eine nachgestellte Börse zu vermehren. Alle Abläufe des Börsengeschäfts, vom Auftrag über den Handel bis hin zur Abrechnung und Verbuchung, werden realistisch simuliert.

Da aber alles nur simuliert ist und mit virtuellem Geld gehandelt wird, brauchen wir Auszubildenden zum Glück keine Angst vor zu Verlusten haben.

Beim Börsenspiel kann man sich als Einzelspieler oder auch als Gruppe anmelden. Die 5 erfolgreichsten Spieler (egal ob Einzelspieler oder Gruppen) werden mit Ihren Betreuern zu einer Siegerehrung eingeladen und bekommen ein (echtes) Preisgeld.

Generell können wir Spieler zwischen zwei unterschiedlichen Spielvarianten auswählen - dem konservativen und dem spekulativen Börsenspiel.

Konservativ:

Beim konservativem Spiel beträgt das Startkapital 50.000,00€. Zudem sind alle Aktien, ETPs und ARDs, die im Online-Handel (Xetra) und den deutschen Regionalbörsen gehandelt werden, verfügbar. Es können jedoch keine Wertpapiere gekauft werden, deren Kurswert zum Zeitpunkt des Kaufs unter 1,00€ notiert. Der maximale Tagesumsatz ist auf 50.000,00€ beschränkt.

Spekulativ:

Auch hier beträgt das Startkapital 50.000,00€. Abgesehen von den Wertpapieren, die im Konservativen Spiel gehandelt werden können, können hier auch noch Hebel-, Turbo- und Knock-Out-Zertifikate sowie auch Mini-Futures gehandelt werden. Bei dem Mindestkurswert und dem maximalen Tagesumsatz gelten die gleichen Regeln wie beim konservativen Spiel.

Das VR – Börsenspiel bietet uns Azubis die Möglichkeit, marktwirtschaftliche Zusammenhänge, insbesondere was Wertpapiermärkte (Börsen) angeht, kennen zu lernen. So sammeln wir in unserer Ausbildung nicht nur theoretische, sondern auch praktische Erfahrungen, die für den Umgang mit realem Vermögen wertvoll sein können.

Eure Eileen Mickley und Alexander Schmidt

(Auszubildende aus dem 2. Lehrjahr)